„Wird ein Dessous- oder Aktshooting nicht peinlich?“ Eine berechtigte Frage. Die ehrliche Antwort: nein – vorausgesetzt, die Atmosphäre stimmt und du wirst gut geführt.
Wer macht das eigentlich?
Das Klischee: Models und Profi-Influencer. Die Realität: ganz normale Leute.
Frauen Anfang zwanzig genauso wie weit über fünfzig. Anwältinnen, Lehrerinnen, Mütter, Studentinnen, Geschäftsführerinnen. Auch immer mehr Paare. Die meisten haben vorher noch nie professionell vor einer Kamera gestanden.
Du musst nicht aussehen wie ein Model, um schöne Bilder von dir zu bekommen. Du musst nur einmal den ersten Schritt gehen.
Ist das nicht peinlich?
Die ersten zehn Minuten – vielleicht. Danach nicht mehr.
Das hat einen einfachen Grund. Bei mir im Studio sind wir zu zweit. Du wirst nicht angestarrt. Es gibt keine Crew, keine Zuschauer, keine Stimmung wie bei einem Casting. Ich leite dich an, du folgst – und nach kurzer Zeit vergisst du die Kamera fast.
Viele sagen am Ende, dass sie überrascht waren, wie entspannt es war. Die meisten, dass es richtig Spaß gemacht hat.
Ein männlicher Fotograf – passt das?
Manche Kundinnen wählen bewusst eine Fotografin, andere bewusst einen Fotografen. Beides ist legitim.
Was am Ende den Unterschied macht, ist nicht das Geschlecht, sondern wie professionell und respektvoll gearbeitet wird: klare Absprachen vorab, ein ruhiges Tempo, ein professioneller Umgang.
Ich fotografiere Dessous und Akt seit 2014. Was die meisten Kundinnen nach dem Shooting zurückmelden: die anfängliche Unsicherheit war nach wenigen Minuten weg, einfach weil sie merkten, dass es ein professionelles Setting ist und kein unangenehmes.
Wenn dir eine Begleitperson Sicherheit gibt, kannst du jemanden mitbringen. Sie kann während des Shootings im Studio sein oder nebenan warten, wie du es möchtest.
Du musst nicht nackt sein
Ein Shooting muss nicht „alles oder nichts“ sein. Viele starten mit klassischen Portraits, um sich vor der Kamera einzufinden, gehen dann zu Dessous – Lingerie, ein Hemd, schöne Wäsche – und entscheiden während des Shootings, ob sie weitergehen möchten.
Manche bleiben die ganze Zeit bei Dessous. Manche gehen zu Implied Nude (also angedeutet, aber nichts wirklich sichtbar). Manche zu Teilakt oder künstlerischem Akt. Alles ist möglich, nichts ist Pflicht.
Du entscheidest in dem Moment, in dem du dich wohl fühlst – nicht vorher.
Warum machen Leute solche Bilder?
Die Gründe sind so unterschiedlich wie die Personen.
- Für sich selbst: einmal sehen, wie schön man wirklich aussehen kann. Viele beschreiben das als Selbstbewusstseins-Erlebnis.
- Als Erinnerung an einen bestimmten Moment: nach dem Abnehmen, nach einer Schwangerschaft, vor einer Hochzeit, zu einem runden Geburtstag.
- Als Geschenk: meistens primär für sich selbst, manchmal als persönliches Geschenk an den Partner oder die Partnerin.
- Aus Neugier: einfach, weil sie es einmal ausprobieren wollten.
Es muss keinen großen Anlass geben. „Ich wollte das einfach mal machen“ ist ein vollkommen guter Grund.
Was passiert mit den Bildern?
Die Bilder gehören dir und bleiben privat. Ohne deine unterschriebene Einwilligung wird nichts veröffentlicht – weder ganz, noch anonymisiert, noch „mit Augenbalken“.
Boudoir, Dessous oder Akt – was ist der Unterschied?
Die Begriffe werden oft gemischt verwendet. Grob lassen sie sich so einordnen.
Dessous: Lingerie oder schöne Wäsche, sichtbar getragen. Sinnlich, aber bekleidet. Oft der natürliche Einstieg.
Boudoir: ähnlich wie Dessous, aber mit weicherer Bildsprache – Bett, Bademantel, Hemd, intime Atmosphäre. Stimmung statt Pose.
Akt: künstlerische Aktfotografie, oft mit Licht und Schatten gestaltet. Der Körper wird zum Bildmotiv, nicht zum Showobjekt.
In einem Shooting kannst du Elemente aus mehreren Bereichen kombinieren. Was am Ende rauskommt, entscheidet sich oft im Verlauf.
Vorbereitung – was wirklich hilft
- Wäsche aussuchen: bring lieber zu viel als zu wenig mit. Wir entscheiden zusammen vor Ort, was wirklich verwendet wird. Wie viele Sets wir durchgehen, hängt auch von der Dauer des Shootings ab. Schwarz ist klassisch, hell wirkt zarter.
- Sitzspuren vermeiden: am Tag des Shootings keine engen Socken, BHs oder Hosen tragen. Die Druckstellen brauchen Stunden, um zu verschwinden.
- Nicht zu viel planen: das Shooting entwickelt sich. Eine grobe Richtung reicht, den Rest bauen wir gemeinsam auf.
- Ausgeschlafen sein, normal trinken: mehr braucht es nicht. Make-up nach Wunsch. Auf Anfrage organisiere ich auch eine Make-up-Artistin – meist ist das aber nicht nötig.
Was Kundinnen sagen
Infos & Preise
Alle Details zu Ablauf, Stil und Paketen findest du auf der Seite: Dessous- & Aktfotos in München